Osteopathie in Basel

Was ist Osteopathie?

Das Wort Osteopathie setzt sich aus den beiden griechischen Begriffen "osteon" - Knochen und "pathos" - Leiden zusammen. Aber ein Osteopath kann noch weit mehr, als sich nur Ihrer Knochenleiden anzunehmen.

 

Die Osteopathie beschäftigt sich mit sämtlichen reversiblen Funktionsstörungen des aktiven und passiven Bewegungsappartes. Hierbei wird zunächst eine eingehende Anamnese mit Ihrem Therapeuten gemacht. Die ganzheitliche Betrachtungsweise ist hierbei ein charakteristisches Merkmal der Osteopathie. Denn die Osteopathie geht davon aus, dass der gesamte Körper in Form von Skelett, Muskeln, Bänder, Sehnen, Faszien und Organen ein zusammenhängendes System bildet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wie läuft eine Osteopathie Behandlung in Basel ab?

Ihr erster Termin beginnt mit einem ausführlichen Anamnese-Gespräch mit unseren Osteopathen sowohl über Ihre Beschwerden als auch über Ihren allgemeinen Gesundheitszustand, Ihre Krankenhistorie und Lebensgewohnheiten sowie eventuell Ihre Trainingsgestaltung.

 

Es folgt eine eingehende manuelle Untersuchung des Bewegungsapparates, des Fasziensystems, der inneren Organe und des Schädels. Möglicherweise werden auch andere medizinische oder labortechnische Tests nötig, um der möglichen Ursache auf die Schliche zu kommen. Mit den gesammelten Informationen aus dem Gespräch erstellen wir Ihnen einen persönlichen Behandlungsplan, den wir dann ausführlich mit Ihnen besprechen.

Um möglichst effizient zu arbeiten, bitten wir Sie, eventuell vorhandene Befunde oder Diagnosen mitzubringen(Röntgen, MRT, Ultraschall, Blutbild, etc).

Eine Osteopathie Behandlung in unser Physiotherapie Praxis in Basel dauert ca. 45-60 Minuten. Bitte planen Sie für jeden Termin eine volle Stunde Zeit ein. Bitte beachten Sie, dass zur Behandlungszeit auch immer Organisatorisches und Verwaltung dazu gehören (Vor- und Nachbereitung, Dokumentation, Auswertung von Befunden, etc.)

Die Behandlung kann häufig in lockerer und bequemer Bekleidung erfolgen. Es kann jedoch auch notwendig sein, die lange Oberbekleidung abzulegen.

Übersicht zur Osteopathie​

  • Die Osteopathie ist eine arzneimittelfreie, nicht-invasive Form der manuellen Medizin, die sich auf die Gesundheit des gesamten Körpers konzentriert, nicht nur auf den verletzten oder betroffenen Teil.

  • Der Osteopath konzentriert sich auf die Gelenke, Muskeln und die Wirbelsäule.

  • Osteopathische Eingriffe können helfen, Arthritis, Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Tennisarm, Verdauungsprobleme und Haltungsschäden zu behandeln.

  • Die Behandlung kann sich auch auf den Schlafzyklus und die Symptome des Nervensystems, des Kreislaufs und des Lymphsystems auswirken.

Wie geht es nach der Behandlung weiter?

Nach einer Behandlung bitten wir Sie, für mindestens 24 Stunden auf schwere körperliche Arbeit und Training zu verzichten. Ideal ist etwas lockere Bewegung und aktive Regeneration, leichtes Essen und ein erholsamer Schlaf.

 

Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist nach einer Behandlung immens wichtig.

Ihr Körper wird auf die Behandlung einige Tage lang reagieren. Teilweise geschieht das unbemerkt, teilweise können Sie für einige Stunden oder Tage Reaktionen Ihres Körpers beobachten. 

Mögliche Nachwirkungen können sein: Muskelkater, Müdigkeit, Kopfschmerz, ein veränderter Schlafrhythmus, veränderte Verdauung oder Stimmungsschwankungen.

Dies ist kein Grund zur Sorge oder Beunruhigung sondern zeigt die Bemühungen Ihres Körpers beim Streben nach Regeneration und Ausgeglichenheit.

Osteopathie Basel
Parietale Osteopathie bei PhysioBasel

Gelenke, Muskeln, Sehnen, Bänder, Faszien.

Das sind alles bewegliche Strukturen in unserem Körper.

Sie sollten auch beweglich sein um alle Bewegungsabläufe zu ermöglichen. Bei Einschränkungen kann eventuell ein Osteopath Abhilfe schaffen.

Ein weiterer Teil der Osteopathie setzt sich aus der Erkennung und Behandlung von Funktionsstörungen im Bereich des Schädels, der Wirbelsäule und des Kreuzbeins mit dem darin umschlossenen Gehirn und Rückenmark zusammen. Das Wort Craniosacral setzt sich aus den Beiden Wörtern Schädel (Cranium) und Kreuzbein (Sacrum) ab.

Craniosacrale Osteopathie bei PhysioBasel
Pädiatrische Osteopathie bei PhysioBasel

"Kinder sind unsere Zukunft!"
Daher sollten sie die bestmögliche Behandlung erhalten, die sie bekommen können. Mit möglichst wenig nachwirkenden Belastungen durch Medikamente oder voreiligen OP's wird gewährleistet, dass unsere Kinder lange einen gesunden Körper haben. Die Körperlichen Strukturen sind bei Kindern noch wesentlich anders entwickelt, als bei einem Erwachsenen. Diese Aspekte beziehen wir in unserer Osteopathischen Behandlung natürlich mit ein.

Für wen ist die Osteopathie geeignet?

Die Osteopathe hat keine Altersgrenze und richtet sich grundlegend an alle Menschen jeglichen Alters. Ob Säugling, Baby, Kind oder Erwachsener. Bei der Osteopathie in Basel wird jeder Mensch und auch dessen Krankheitssymptome individuell & immer in der Gesamtheit betrachtet-

Osteopathie kann daher je nach Ihrer individuellen Erkrankung und Vorgeschichte unterschiedlich ausfallen, sowohl was die Behandlungmethoden, die Dauer und Anzahl der Sitzungen als auch den Grad des Erfolges anbelangt.

Was sind typische Beschwerden bei denen Osteopathie helfen kann?

Osteopathie ist eine ganzheitlichte Körpertherapie und sollte sich deswegen nicht auf die Behandlung einzelner Symptome beschränken, sondern den Menschen als Ganzes sehen. 

Mit diesem Ansatz kann die Osteopathie bei vielen unterschiedlichen Beschwerden helfen. 

Ob bei allgemeinen Funktionsstörungen oder bei therapieresistenten Schmerzzuständen. Dennoch ist die osteopathische Medizin kein Wundermittel und auch diese Behandlungsform hat ihre Grenzen. Unsere Osteopathie Praxis in Basel ersetzt keinen Arztbesuch. Bei ernsthaften, größeren Beschwerden empfehlen wir unseren Patienten erst einen Arzt aufzusuchen. 

Eine Liste häufiger, typischer Beschwerden bei denen Osteopathie helfen kann:

  • Gelenkbeschwerden

  • Schlafstörungen

  • Spannungskopfschmerzen

  • Schmerzen des Bewegungsapparats

  • Kiefergelenkschmerzen

  • Verdauungsbeschwerden

  • Tinnitus & Migräne

 

Wie funktioniert Osteopathie in Basel?

Unsere Muskeln, Organe, Sehnen und Gelenke sind alle miteinander verbunden und haben gegenseitigen Einfluss. Falsche Haltung, Blockaden oder andere Gründe können darauf hinweisen, dass das Zusammenspiel nicht wirklich funktioniert. 

Osteopathen gehen gemäß diesem Ansatz davon aus, dass das Bindegewebe (Faszien) Störungen von einem Körperteil auf einen anderen übertragen kann (kompensatorische Veränderungen).

Die Ursache der Beschwerde muss also nicht direkt beim Symptom liegen, daher sollten sich Patienten nicht wundern, wenn die Behandlung nicht dort ansetzt, wo es gerade schmerzt. 

 

Die osteopathische Medizin basiert auf der Grundlage einer umfangreichen medizinischen Basis. Die Ausübung verlangt einen hohen Grad an medizinischem Fachwissen auf den Gebieten der Anatomie, Physiologie, Embryologio, Pathologie und umfassenden praktischen Erfahrungen.

 

Nach einem ausführlichen Vorgespräch erfolgt die Diagnose und die Behandlung mit den Händen. Der Osteopath setzt dabei sein Hände ein, um Blockaden, Bewegungseinschränkungen und Verspannungen in Kncohen, Muskeln, Gewerbe und Organen zu ertasten. Das abtasten wird als Palpation bezeichnet und die Grundlage der osteopathischen Diagnostik.

 

Gleichzeitig ist auch die Perzeption wichtig, damit ist die Wahrnehmung gemeint. Sie beginnt, wenn der Behandler das Gewebe untersucht. Auf Grundlage dieses Ergebnisses zu diesem Moment entscheide der professionelle Osteopath, wie er weiter vorgehe. Die Osteopathie ist nunmal eine individuelle und patientenzentrierte Behandlung.

Dauer der osteopathischen Therapie

 

Da die osteopathische Behandlung sehr individuell ist und fällt auch die Dauer der Behandlung unterschiedlich lang aus. Normalerweise werden für akute Schmerzen 1-3 Behandlungen in einem 1-2 Wochen Rhytmus durchgeführt. 

Bei chronischen Beschwerden können auch mal längere Zeitintervalle nötig sein, da bestimmte Behandlungstechniken lange nachwirken können. Klären Sie dies mit einem unserer Osteopathen im Detail ab. 

Gibt es Risiken bei der Osteopathie?

 

Wie alle Behandlungen kann auch die Osteopathie gewisse Risiken bergen. Nach der Behandlung kann es sein, dass man sich 24 bis 48 stunden lang etwas steif oder unbeweglich fühlt, ähnlich wie nach einer intensiven körperlichen Betätigung.  Auch kann es sein, dass man für kurze Zeit Kopfschmerzen hat. 

Ältere Patienten können häufiger Nebenwirkungen wie Schmerzen in der Rippengegend, Taubheit und Kribbeln erleiden. Falls man solche Nebenwirkungen hat, sollte der Patient mit einem Osteopath oder einem Arzt sprechen.

 

Die meisten Risiken sind selten, doch dennoch sollte man sich dieser Risiken bewusst sein.