Manuelle Lymphdrainage | Basel

Die verschiedenen Behandlungsmethoden die wir Ihnen in unserer Physiotherapiepraxis anbieten können

Manuelle Lymphdrainage wird angewandt bei:

  • Lymphödemen

  • Venenbeschwerden

  • Postoperative Schwellungen

  • Offenen Wunden

  • Geschwollene Beine bei Schwangerschaft

  • Geschwollene Beine nach Venen-OP

  • Schwellungen nach Tumor-OP

  • Schwellungen nach Mamma-Ca

  • Chronische Polyarthritis

  • CRPS (ehem. Morbus Sudeck)

  • Schwellung nach Halbseitenlähmung

  • Kopfschmerzen

Manuelle Lymphdrainage bei Ihrer Physiotherapiepraxis PhysioBasel

PhysioBasel bietet Ihnen ein breites Spektrum an physiotherapeutischen Massnahmen an.

Auch die manuelle Lymphdrainage, welche einen wichtigen Platz in der Physiotherapie hat, gehört natürlich zu unserem Leistungsspektrum. Egal, ob Sie nach einer Operation geschwollene Beine haben, Venenbeschwerden haben, eine Tumor-OP hatten oder ob Sie durch die Schwangerschaft geschwollene Beine haben.

 

Oftmals ist der Grund für die Schwellung eine Anstauung von Lymphflüssigkeit. Die Lymphflüssigkeit ist nach dem Blut eine der wichtigsten Transportflüssigkeiten unseres Körpers. Ihr Anteil liegt bei einem erwachsenen Menschen ca 6 bis 10 Liter. Die Lymphflüssigkeit transportiert hierbei Nährstoffe und Abfallstoffe, ausserdem befördert sie Bakterien und andere Krankheitserreger zu den Lymphknoten, wo diese entsorgt werden. Deswegen ist das Lymphsystem auch so wichtig für unser Immunsystem. Einmal zum Vergleich: Durch die Adern eines erwachsenen Menschen fliessen 3 bis 5 Liter Blut, also deutlich weniger als Flüssigkeit durch das Lymphsystem.

Häufig beschweren sich Frauen über geschwollene Beine. Hier spricht man in der Regel vom sogenannten primären Lymphödem. Dies ist eine angeborene Fehlbildung des Lymphsystems, weil die Lymphgefässe entweder zu schmal oder zu weit sind. Das Lymphödem tritt jedoch erst auf, wenn man erwachsen ist.

Noch häufiger als das angeborene Lymphödem tritt das sekundäre Lymphödem auf, was durch Verletzungen oder Operationen verursacht wird. Dieses sekundäre Lymphödem führt dazu, dass die Flüssigkeit in den Zellzwischenräumen nicht mehr problemlos abfliessen kann. Es bildet sich eine Schwellung.

Kleines Beispiel: Sie verdrehen sich während einer Wanderung oder beim Joggen den Fuss. Dann kann es schnell passieren, dass es zu einer Überdehnung kommt oder dass die Bänder im Fussgelenk reissen. Dies kann höllisch weh tun, denn die Verletzung lösdt neben dem Schmerz auch einen Bluterguss und ein Lymphödem aus, was zu einem schmerzhaften Spannungsgefühl führt. Die verletzte Stelle kann so weit anschwellen, dass der Fuss kaum mehr bewegt werden kann, wodurch der Heilungsprozess verlangsamt wird.

Bei solche Fällen kommt die Lymphdrainage ins Spiel!

Bei der manuellen Lymphdrainage in unserer Praxis in Basel wenden unsere geschulten Physiotherapeuten sanfte, rhythmische, kreisende oder pumpende Handgriffe ein, um die Entstauung so über die Lymphknoten anzuregen. Die Lymphdrainage muss dann in regelmässigen Abständen durchgeführt werden, bis die Schwellung und die Verletzung dauerhaft abgeklungen sind.

Da der Effekt der Lymphdrainage nur ca. 24h anhält besprechen Sie während der Behandlung mit Ihrem Physiotherapeuten, ob eine Bandage bzw. Kompressionsstrümpfe in Ihrem Fall Sinn machen. Oft werden diese dann von Ihrer Versicherung zumindest anteilig übernommen.

Was ist der Unterschied zwischen der Lymphdrainage und einer Massage?

Bei der klassischen Massage wird darauf abgezielt Muskelverspannungen zu lösen, die Durchblutung zu verbessern und Schmerzen zu lindern. Bei der Lymphdrainage wird im Gegensatz zur Massage nicht "geknetet". Mit den speziellen Grifftechniken der Lymphdrainge aus Basel regen unsere Therapeuten den Lymphfluss an, in dem diese Dehnungsreize auf die Haut und das Gewebe ausüben. Die manuelle Lymphdrainage soll im Gegensatz zur Massage in Basel nicht durchblutungsfördernd wirken.

Was muss ich vor oder nach einer manuellen Lymphdrainage beachten?

  • Die manuelle Lymphdrainage regt den Lymphabfluss an und damit auch die Urinbildung an. Sie sollten also vor der Behandulung die Toilette aufsuchen und Ihre Blase entleeren.
  • Die Gebiete, die behandelt werden sollen, sollen frei von Kleidung sein. Das sind in der Regel Hals, Rumpf und die jeweilige Extemität.
  • Um das Ergebnis zu erhalten, muss der Arm oder das Bein nach der MLD bandagiert beziehungsweise mit einem medizinischen Kompressionsstrumpf versorgt werden.
  • Es gibt viele Patienten, die sich nach der Lymphdrainage müde fühlen. Planen Sie also ein, sich nach der Behandlung zu erholen.
  • Achten Sie darauf, ausreichend zu trinken, beispielsweise Wasser oder Tee.
  • Damit Sie die Nachwirkzeit der Lymphdrainage effizient nutzen können, sollten Sie sich aktiv bewegen und beispielsweise spazieren gehen

Wann ist Lymphdrainage nicht empfehlenswert?

Die Lymphdrainage eignet sich nicht für bestimmte Krankheiten. Dazu zählen

  • bösartige Tumoren
  • unklare Hautveränderungen
  • Herzrhythmusstörungen
  • akute Entzündungen
  • starke Herzschwäche
  • akute tiefe Thrombose der Beinvenen
  • Schilddrüsenüberfunktion
  • sehr niedriger Blutdruck

Wird die Lymphdrainge von der Kasse bezahlt?

Die Behandlungsmethoden von PhysioBasel werden von Ihrer Grundversicherung übernommen. Dazu benötigen Sie lediglich eine ärztliche Verordnung für Physiotherapie, auf der die Lymphdrainage als Behandlungsvorschlag vermerkt wird
Selbstverständlich können Sie Ihre Behandlung auch privat abrechnen und auch vereinbaren.
In diesem Fall erhalten Sie natürlich einen Rückforderungsbeleg zur Abrechnung mir Ihrer Krankenkasse.

Rufen Sie uns gerne an oder vereinbaren Sie direkt online einen Termin.

Wir freuen uns Sie in unserer Praxis in Basel begrüßen zu dürfen! :)